Vereinsprogramm des ersten Halbjahres 2010
Themen und Referenten im Überblick

01.06. 19 Uhr: Wirtschaftsethik: Unternehmen als Normunternehmer
  Weitere Informationen unter www.dnwe.de
  Erbacher Hof, Akademie & Tagungszentrum des Bistums Mainz, Mainz
02.06. 19 Uhr: Komplexes Denken: Wissen versus Verstehen
  Andreas Fornefett, Steffen Hermanni und Thomas Klug
  Philosophischer Salon im Zauberberg, Kelkheim-Ruppertshain
20.06. 11 Uhr: Zur Bedeutung der Parodie in unserem Leben
  Bernd Schmitt, Parodist, Limburg
  Sonntagsreihe im Gartensaal des Rathauses, Kelkheim
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20. Juni 2010
Zur Bedeutung der Parodie in unserem Leben

Parodien benötigen kein konkretes Original, auch ein Genre als Ganzes kann parodiert werden, wenn seine Form erkennbar ist. Der schlaue Edle Don Quixote de La Mancha verliert übers Lesen von im 16./17. Jahrhundert in Spanien sehr populären Ritterromanen den Verstand und beschließt Ritter zu werden. Er zieht aus mit klapprigem Pferd und Bauer Sancho als Knappem und phantasiert auch sonst Romangeschichten: Er redet mit Huren, wie mit adeligen Damen, greift Schafherden an, die er für Armeen, und Windmühlen, die er für Riesen hält. Und wenn sein Trugbild zerbricht, ...
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16. Mai 2010
Zukunftsglaube beginnt mit Zweifel

Was war am Anfang – Ei oder Huhn, Denken oder Zweifeln, Vertrauen oder Verzeihen, Hoffnung oder Trieb? Wenn Festhalten nicht ohne Loslassen sein kann, aber verschieden erfahren wird, so gehen auch sie möglicherweise nur zeitlich über: Wir zweifeln solange an der Erkennbarkeit der Welt bis eine unbezweifelbare Einsicht eintritt, die uns Denken macht. Und wir denken, vertrauen oder hoffen wiederum bis wir durch Zweifel, Verzeihen oder Trieb neues Denken, Vertrauen, Hoffen erlangen. Wo stehen wir also heute, in der Krise, dem Übergang? Beginnen wir mit dem Zweifel? Stecken wir fest im Zukunftsglauben und hoffen lieber als unseren Trieben Lauf zu lassen? Oder erlaubt uns gerade unsere ...
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18. April 2010
EUROskepsis - Kann die Europäische Währungsunion Bestand haben?

Eine Währungsunion kann es langfristig nur zwischen Staaten bzw. Volkswirtschaften geben, die einen „optimalen Währungsraum“ bilden. Dieser optimale Währungsraum hat Voraussetzungen, die in der Europäischen Währungsunion nicht gegeben sind. Unterschiedliche Entwicklungsstände und gesamtwirtschaftliche Produktivitäten werden traditionell durch flexible Wechselkurse harmonisiert. Da diese innerhalb einer Währungsunion nicht mehr existieren, müssen alternative Stabilisierungsmaßnahmen ergriffen werden, um ...
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21. März 2010
Bürgerschaftliches Engagement & Sozialer Wandel

„Für die Zukunftsfähigkeit einer demokratischen Gesellschaft ist bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Voraussetzung.“ Diese Feststellung des Deutschen Bundestages wirft Fragen auf: Wie ist es um das Bürgerschaftliche Engagement in Deutschland bestellt? Wovon hängt es ab, ob sich Bürger ehrenamtlich engagieren? Berichtend aus der aktuellen psychologischen Forschung zum sozialen Wandel ...
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7. Februar 2010
Was macht der Wind, wenn er nicht weht?

Quizsendungen, Umfragen, Interviews ... fragen wir zu viel? Nein, wir lassen nur sehr viel fragen. Wir lassen Experten oder Prominente befragen, wie wir dazu neigen Filmstars für uns leben und Popstars für uns fühlen zu lassen. Wir selbst fragen zu wenig. Erst nachdem Beziehungen gescheitert, Eltern gestorben oder Freunde verzogen sind, ...
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3. Februar 2010
Komplexes Denken: Wissen versus Verstehen

Diskussion verschiedener Phänomene unserer dynamischen und komplexen Welt mit Unterstützung durch die computergestützte Modellierung (Consideo Modeler) an der Leinwand ...
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2. Februar 2010
Wirtschaftsethik: Unternehmen als Normunternehmer

Unter dem Label „Corporate Social Responsibility (CSR)“ sind eine Vielzahl unternehmerischer Initiativen entstanden, durch die freiwillige Beiträge zum Schutz der Umwelt, der Umsetzung von Menschenrechts- oder Sozialstandards oder der Korruptionsbekämpfung geleistet werden. Angesichts des Fehlens einer Weltregierung, die solche Standards durchsetzen könnte, und der begrenzten Fähigkeit oder Bereitschaft der Staaten zum Abschluss bilateraler Vereinbarungen, ist die Frage nach den Beiträgen unternehmerischer Selbstverpflichtung zur ...
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