Vereinsprogramm des zweiten Halbjahres 2009
Themen und Referenten im Überblick

01.12. 19 Uhr: Wirtschaftsethik: Menschenbild 2009
  Ralf Dreyer, Leiter des Bereichs Produkt- und Geschäftsentwicklung der Börse Stuttgart
  Philosophischer Salon im Zauberberg, Kelkheim-Ruppertshain
02.12. 19 Uhr: Komplexes Denken: Wissen versus Verstehen
  Andreas Fornefett, Steffen Hermanni und Thomas Klug
  Philosophischer Salon im Zauberberg, Kelkheim-Ruppertshain
13.12. 11 Uhr: Rationalität und Moral – Gegensätze?
  Dr. Werner Fuchs, ehem. Vorstand der Zürich AG, Frankfurt am Main
  Sonntagsreihe im Gartensaal des Rathauses, Kelkheim
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13. Dezember 2009
Rationalität und Moral – Gegensätze?

Wie hängen Rationalität und Moral zusammen, sofern sie das tun? Was kann man überhaupt unter Rationalität verstehen und ist Moral rational? Oder ist Rationalität vielleicht moralisch? Rationales Denken ist, moralischen Grundprinzipien entsprechend, moralisch nicht zu rechtfertigen. Sonst müsste man moralisch rechtfertigen, dass man sich sowohl auf die eine oder auf die andere Weise entscheiden kann. Dann wäre die Moral aber überflüssig, weil sie kein Handlungsanweisendes Gebot mehr liefern würde. Und da der Mensch nicht in jeder Situation genug Zeit hat, seine Handlung vor der Ausführung kritisch zu überprüfen, werden ...
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2. Dezember 2009
Komplexes Denken: Wissen versus Verstehen

Diskussion verschiedener Phänomene unserer dynamischen und komplexen Welt mit Unterstützung durch die computergestützte Modellierung (Consideo Modeler) an der Leinwand ...
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1. Dezember 2009
Wirtschaftsethik: Menschenbild 2009

Seit langem wächst die Zahl derer, die aus der Orientierungslosigkeit ihrer Mitmenschen Geschäfte machen - die Zahl falscher Gurus nimmt ständig zu. Wir müssen begreifen, dass zur Wahrheitssuche stets auch ein gehöriges Maß an Skepsis gehört. Die Krise hat uns gelehrt, dass man nicht blindlings glauben darf, was jemand sagt. Auch noch so schön verpackte Ideen und Produkte dürfen uns nicht ...
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15. November 2009
Albert Camus: Wir rebellieren, also existieren wir!

Was uns erdrückt, ist eine historische Logik, die wir ganz und gar selbst geschaffen haben und deren Verwicklungen uns schließlich ersticken werden. Das Gefühl kann die Verwicklungen einer vernunftwidrigen Logik nicht beseitigen, sondern nur eine Vernunft, die innerhalb neuer Grenzen, die sie sich selbst steckt, vernünftig bleibt. Dabei geht es nicht darum, Menschen mitzureißen. Im Gegenteil: Wesentlich ist, dass sie nicht mitgerissen werden, sondern ...
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4. November 2009
Komplexes Denken: Wissen versus Verstehen

Diskussion verschiedener Phänomene unserer dynamischen und komplexen Welt mit Unterstützung durch die computergestützte Modellierung (Consideo Modeler) an der Leinwand ...
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3. November 2009
Wirtschaftsethik: Lüge als Prinzip

Die Hemmschwelle für Lügen aller Art ist, so der Befund von Wolfgang Engler, heute so niedrig wie nie zuvor in der Geschichte des modernen Kapitalismus. In seiner akribisch recherchierten Polemik zeigt er, wie Werte und Haltungen, die das Wirtschaftsleben seit der Aufklärung geprägt haben, den Bach hinuntergegangen sind. Die letzten Reste dieses Erbes scheint jetzt die Weltwirtschaftskrise mit sich fortzureißen. Wolfgang Engler fordert einen Verzicht auf vermeintlich notwendige Vernebelungstaktiken. Sonst, so Engler, werde die Allgegenwart des Verlogenen zu einer Erosion der Gesellschaft – und damit auch der Wirtschaft führen. Denn Vertrauen als ...
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18. Oktober 2009
Kann das Denken malen?

Im Einführungsvortrag von Bernd Draser geht es um Wechselwirkungen philosophischen und künstlerischen Schaffens. Vor allem in der Renaissance öffnete sich die Philosophie theoretischen wie praktischen Erkenntnissen der Malerei. Die Malerei setzte oftmals Philosophie nur mit anderen Mitteln fort. Welche Einsichten und Perspektiven lassen sich für uns ...
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7. Oktober 2009
Komplexes Denken: Wissen versus Verstehen

Diskussion verschiedener Phänomene unserer dynamischen und komplexen Welt mit Unterstützung durch die computergestützte Modellierung (Consideo Modeler) an der Leinwand ...
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6. Oktober 2009
Wirtschaftsethik: Lehrstücke ohne Lehre – Unternehmensethik zwischen Wissenschaft und Kunst

Ist Tugend lehrbar? Das ist eine alte aber hochmoderne Frage der Philosophie und Pädagogik. Im ökonomischen Kontext stellt sie sich präziser als „Ist Unternehmensethik lehrbar?“ Als akademisches Fach ist sie sicher lehrbar. Wie aber sieht es mit der Unternehmensethik als praktischer Handreichung für den wirtschaftlichen Akteur aus? Hierzu wollen wir ...
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13. September 2009
Ethik im Buddhismus

Der „Weg des Buddha“ gilt als praxisorientierte Anleitung zu einem Leben mit dem Ziel der Selbsterlösung, der Befreiung vom Leiden, dem Nirvana. Wer dem „Weg Jesu“ folgt, findet Erlösung im Reich Gottes. So ähnlich Glaubenswege hinsichtlich ihrer irdischen Ergebnisse von Nächstenliebe scheinen, so verschieden sind sie wohl im Kern. Buddhistische Ethik als autonome Ethik bewertet einzelne Handlungsweisen nach ihrem Nutzen fürs Erreichen des ...
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2. September 2009
Komplexes Denken: Wissen versus Verstehen

Diskussion verschiedener Phänomene unserer dynamischen und komplexen Welt mit Unterstützung durch die computergestützte Modellierung (Consideo Modeler) an der Leinwand ...
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1. September 2009
Wirtschaftsethik: Vitamin XING – durch Networking zu welchem Erfolg?

Wie lassen sich Krise und Vertrieb in Einklang bringen? Wer sich heute verausgabt, weil er Produkte oder Leistungen erwirbt, die er eigentlich gar nicht oder zumindest jetzt nicht benötigt, riskiert im wirtschaftlichen Abschwung und besonders in der Krise sein Unternehmen, seinen Job und den seiner Kollegen zu verlieren. Wer wollte, etwa als ‚Hardcore-Vertriebler’, zu solchem Verlust beitragen? Wo sind die Grenzen der Überredung zu einem Selbstmord erreicht? Oder gibt es diese Grenze nicht, weil ich ja an das Überleben meines eigenen Unternehmens denken muss? Kann bereits die Maxime des Wettbewerbs ...
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30. August 2009
Zauberbergfest

Ruppertshainer Vereine und der Zauberberg laden ein!

Reichhaltiges Angebot an Ess- und Trinkbarem sowie vielseitiges Unterhaltungsprogramm.

Swing and Rhythm'n Blues von 14 bis 19 Uhr und weitere musikalische Höhepunkte, Vorführungen der Feuerwehr, Laserschießen, Kunst-, Foto- und Schmuckausstellungen, Hand- und Handwerksarbeiten, Pilates- und Taifupräsentantionen, Kinderanimation, offene Künstlerateliers ...
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14. Juni 2009
Wissen und Risiko - Einsteins ‚wahre’ Erkenntnis

„Verringern Informationen tatsächlich die Ungewissheit? Welches Realitätsverständnis tragen wir im Kopf, wenn wir in ein Flugzeug oder auch nur ein Auto steigen? Wie fördern wir eine gesunde Kultur des Zweifels oder die Widerlegbarkeit unserer Urteile?“, fragt der Philosoph und Physiker Dr. Frieder Schwitzgebel.

Wer argumentiert, nimmt dazu immer bestimmte Vernunftunterstellungen für sich und andere in Anspruch. Kann für den Einzelnen immer nur das wahr und gewiss sein, was er „klar und deutlich“ durch sein Ich bzw. sein Selbstbewusstsein „einsehen“ kann? Was hat Einstein uns zur Frage der wahren Erkenntnis, ...
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17. Mai 2009
Warum es die Welt gibt – Der Webstuhl der Zeit

„In Lebensfluten, im Tatensturm wall’ ich auf und ab, webe hin und her! Geburt und Grab, ein ewiges Meer, ein wechselnd Weben, ein glühend Leben: So schaff’ ich am sausenden Webstuhl der Zeit und wirke der Gottheit lebendiges Kleid“, so spricht Goethes Dr. Faust. Das Gewebe des Universums, gewirkt aus den Fäden von Raum und Zeit, von Materie und Energie, immer komplexere Muster formend, dies bildet den Stoff für das lebendige ...
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19. April 2009
Die Finanzkrise – Gründe und Hintergründe

„Verstehen“ wird meist als eine Erkenntnisweise der Geisteswissenschaften definiert, die sich von dem in den Naturwissenschaften herrschenden Verfahren der „Erklärung“ unterscheidet. Verstehen meint danach nicht das gegenständliche Erfassen, sondern das Erfassen von Offenbarwerdungen des menschlichen Lebens. Dieses Erfassen wird jedoch erst aufgrund ...

Präsentation zum Vortrag
Text zum Vortrag
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29. März 2009
Im Anfang war die Tat – Goethe und der Elektromagnetismus

Es ist eine Ironie des Schicksals, dass Goethe seine naturwissenschaft-lichen Arbeiten selbst für bedeutender hielt, als seine literarischen. Wenig bekannt sind Goethes Überlegungen zum Elektromagnetismus. Es ist mit Überraschungen zu rechnen, wenn Prof. Dr. Fritz Siemsen die Überlegungen des Geheimrats nachvollzieht. Goethes Theorie war nicht mathematisch, sondern entwickelte sich ...
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15. Februar 2009
Borges, der verspielte Philosoph

Die Ordnung der Dinge versteht sich nicht von selbst, meint der Argentinier Jorge Luis Borges. Jede wäre möglich. Die Klasse der Tiere könnte zum Beispiel anders kategorisiert werden in: Einbalsamierte Tiere, Fabeltiere, herrenlose Hunde, Tiere, die dem Kaiser gehören, solche die mit einem ganz feinen Pinsel aus Kamelhaar gezeichnet werden können usw. Was ist demnach die Ebene, auf der in unserer für uns ‚offensichtlich’ realen Welt die Dinge zueinander geraten? Ist „Realität“ vielleicht doch nur eine bloße Vorstellung? Borges Erzählung „Die Bibliothek von Babel“ inspirierte ...
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25. Januar 2009
Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? (R.D.Precht)

Im vergangenen Jahr stand das Buch des Philosophen Richard Precht mehrere Wochen auf Platz 1 der Sachbuch-Bestsellerliste. Vermutlich sind viele Menschen durch seine psychologische Umformulierung von Immanuel Kant's bekannter philosophischer Grundfrage: „Was ist der Mensch?“, motiviert worden, sich mit ...
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