Vereinsprogramm des zweiten Halbjahrs 2008
Themen und Referenten im Überblick
| 04.11. | | 19 Uhr: Vertragen sich Börse und Ethik? |
| | | Dr. Dieter Hannebohn, Unternehmensberater und Finanzmarktexperte, Frankfurt am Main |
| | | Philosophischer Salon im Zauberberg, Ruppertshain |
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| 16.11. | | 11 Uhr: Die Bedeutung der Platon Dialoge für die Gegenwart |
| | | Dr. Miguel Lizano, Philosoph, Uni Frankfurt |
| | | Gartensaal des Rathauses, Kelkheim |
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| 02.12. | | 19 Uhr: Krisen als Wendepunkte überkommener Moral |
| | | Dr. Frieder Schwitzgebel und Andreas Fornefett |
| | | Philosophischer Salon im Zauberberg, Ruppertshain |
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| 07.12. | | 11 Uhr: Über die Ästhetik des Sozialen II |
| | | Gandalf Lipinski, Theaterpädagoge, Bad Gandersheim |
| | | Gartensaal des Rathauses, Kelkheim |
19. bis 21. September 2008
Stichwort: Globalisierung
Ein gemeinsames Veranstaltungswochenende der vhs Main-Taunus-Kreis, der Stadt Kelkheim und des Philosophieforum Kelkheim e.V.
Der Begriff der Globalisierung erscheint in den Medien meist verbunden mit negativer Kritik - z.B. im Zusammenhang mit G8-Gipfeln oder damit, dass transnationale Konzerne Arbeitsplätze in Billiglohnländer verlagern. Gleichzeitig profitieren wir von einer weltumspannenden Kommunikation, dem Austausch von Waren und Dienstleistungen und den Erleichterungen bei der Reise in andere Länder. Doch wie weit reicht die Globalisierung wirklich und ...
9. September 2008, 19.00 Uhr
Lesung zu "Am Spinnrad unserer neuen Zeit"
von Anna-Theresia Fußnegger im Club-Raum im Zauberberg
Die Autorin baut aus Lyrik, Prosa und Aphorismen Brücken im Geschehen unserer Zeit. Jedes Wortbild ist eine Spiegelung ihrer Empfindungen, Eindrücke und Gedanken. Unsere vernetzte Welt gleicht dem Spinnennetz der Natur. Wen soll es tragen? Wen wird es tragen, wenn der Faden reißt?
2. September 2008, 19.00 Uhr
Öffentliche Verwaltungen im Wandel - zur Philosophie administrativer Reformen
Das DNWE Forum Frankfurt-Rhein/Main lädt ein zum "Gespräch" im Wirtschaftsphilosophischen Salon im Zauberberg
Die Zeiten des statischen, behäbigen Öffentlichen Dienstes sind anscheinend vorbei. Während der letzten 20 Jahre sahen sich Verwaltung und Bürger mit ungeahnten Reformambitionen konfrontiert: Ab Ende der 1980er Jahre zunächst mit "New Public Management", seit dem Jahr 2000 mit "Public Governance". Sollten wir nicht lieber ...
17. August 2008, 11.00 Uhr
Das Kopernikanische Prinzip und die Zukunft der Menschheit
Überall im Kosmos gelten die gleichen Naturgesetze. Werden die Menschen also eines Tages in den Weltraum expandieren?
Das Kopernikanische Prinzip besagt, dass weder an unserer Sonne, noch an unserem Planeten, noch an der Menschheit als Lebensform irgendetwas Besonderes ist. Einfache Überlegungen führen dann zu dem Schluss, dass aller Wahrscheinlichkeit nach die Menschheit noch höchstens ...
5. August 2008, 19.00 Uhr
Zeit, Gewinn und Risiko - Horten für das Paradies?
Das DNWE Forum Frankfurt-Rhein/Main lädt ein zum "Gespräch" im Wirtschaftsphilosophischen Salon im Zauberberg
Benötigen wir neben einem Euro, der als staatliche Währung zum Sparen dient und mehr und mehr dem Finanzkreislauf vorbehalten bleibt, eine weitere, unverzinsliche Währung zum Aufrechterhalten unserer Marktwirtschaft? Nach den Veranstaltungen im Mai und Juni zum Thema "Islamic Banking" und "Aristoteles und die Folgen", sollen die Zins- und Währungsthemen zusammengeführt werden. Benötigen wir, so wollen wir fragen, im Falle einer Währung, die ...
18. Mai 2008, 11.00 Uhr
Die Ästhetik des Sozialen - Demokratiereform und Gemeinschaft
Gesellschaftliche Veränderungen erfordern auch eine Veränderung des Menschen - des ganzen Menschen, in seinem Denken, Fühlen und Streben. Wie lassen sich Veränderungen bewirken und worin sollen sie bestehen?
Die menschliche Lebenswelt ist ein ästhetischer Raum, bestehend aus elementaren Sinneswahrnehmungen und deren Ausdeutung im Medium von Emotionen, Wünschen und Gedanken. Welche Gesellschaftsstrukturen würden dem Gesamtspektrum menschlicher Existenz am besten entsprechen? Die zu diskutierende These lautet: Die Entwicklung neuer Gemeinschaften mit ...
26. April 2008, 16.00 Uhr
Fortsetzung des Philosophie-Wettbewerbs zum Thema "Mein Traumhaus?" und anschließende Preisverleihung
An unserem Wettbewerb zum Thema "Mein Traumhaus?" haben über 120 Schüler aus dem Vordertaunus teilgenommen, die wir nun zu einer Gruppenarbeit mit den eingereichten Werken erwarten.
Der kooperative Wettbewerb soll in verschiedenen Siedlungsgemeinschaften geübt und geprüft werden. Die eingereichten Traumhäuser werden bis dahin von unserer Jury bewertet, die sich aus zwei Architekten und vier Philosophen bzw. Philosophinnen zusammensetzt.
Von den 124 Teilnehmern sind ...
16. März 2008
„Wesensphilosophie“ einer Genossenschaft – Zur Komplementarität von Statik und Dynamik einer Gesellschaft
Genossenschaften als Möglichkeit selbstorganisierter bürgerlicher Interessenwahrnehmung. Worum geht es?
In einer Zeit des Rückgangs staatlicher Aufwendungen zur sozialen Sicherheit der Bürger ist der Einzelne einerseits frei, andererseits aber auch allein. Genossenschaften können hier eine Perspektive bieten, durch eine selbstorganisierende ...
24. Februar 2008
Aus „Zukunft“ lernen - Das Potential der Frage im Alltag
Menschliches Leben ist vor allem ein Leben in Gesellschaft. Unterschiedliche Individuen mit divergierenden Interessen und Bedürfnissen bilden ein Ganzes - das Bindemittel hierbei ist Kommunikation. Wie kann man sie verbessern, um gemeinsam Zukunft zu gestalten?
Ein Großteil gesellschaftlicher Probleme lässt sich zurückführen auf Kommunikationsprobleme. Besonders in Krisensituationen wäre es wünschenswert, wenn man die Kommunikation zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft und den Entscheidungsträgern direkter gestalten könnte – durch gezielte Fragen. Die modernen Kommunikationstechniken ...
20. Januar 2008
Gesellschaft - ein Entscheidungsbereich
"Die Welt" ist nicht mehr, sondern sieht je nach Blickwinkel anders aus. Inwieweit könnte diese Erkenntnis eines Relativismus in der Welt für den Umgang der Menschen einer Gesellschaft miteinander von Bedeutung sein?
Dass "die Welt" selbst ‚unsichtbar' wird, ist für so manchen beunruhigend: Das ‚Ganze', das doch die Welt zusammenhalten soll, verliert sich. Wenn wir nur Perspektiven, Sichtweisen haben, was ist dann mit der Welt selbst? Wenn unsere Perspektiven nur aus Unterscheidungen bestehen, was könnte dann einer globalisierten Gesellschaft ...