Vereinsprogramm des Jahres 2007
Themen und Referenten im Rückblick
| 28. Okt. | | 11.00 Uhr: Politik und Moral |
| | | Dr. Philipp Wiesehöfer, Philosophieforum |
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| 18. Nov. | | 11.00 Uhr: Ein Ethos für die ganze Welt? Hans Küng und das Projekt Weltethos |
| | | Prof. Dr. Gertrude Deninger-Polzer, Uni Frankfurt |
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| 9. Dez. | | 11.00 Uhr: Geld Wert Schaffen |
| | | Jost Reinert, Rheingold-Initiator |
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9. Dezember 2007
Geld Wert Schaffen
Das Thema Geld lässt keinen kalt. Wie kommt es in die Welt? Was macht es für uns und mit uns? Und ginge es auch ohne?
So alltäglich unser Umgang mit dem Geld ist, so schnell kommen wir ins Grübeln, wenn wir Rechenschaft über sein Wesen ablegen wollen. Da ist es hilfreich, eine bewusste Distanz zum Gegenstand des Interesses zu schaffen. Dazu kann das Thema "Regionalwährungen" ...
18. November 2007
Ein Ethos für die ganze Welt? Hans Küng und das Projekt Weltethos
Die Höhepunkte menschlicher Machtentfaltung sind häufig zugleich Tiefpunkte ethischen Handelns - deren Folgen sich in Form von Krieg, Armut, Umweltzerstörung usw. niederschlagen. Wie kann man diesen Problemen auf globaler Ebene nachhaltig begegnen?
Ausgehend von dieser Frage verfolgt der Schweizer Theologe und Religionswissenschaftler Hans Küng den Gedanken, dass in den religiösen Traditionen der Menschheit ein gemeinsamer ethischer Kern zu finden sei, der als Basis für ein „Weltethos“ dienen kann. Gibt es eine solche Gemeinsamkeit? Wenn ja, kann sie leisten, was von ihr erwartet wird? Ist der Bezug auf Religion hier überhaupt sinnvoll? Ist sie nicht selbst eine Hauptquelle für ...
28. Oktober 2007
Politik und Moral
Das Verhältnis von Politik und Moral ist seit jeher gespannt. Auf das Allgemeinwohl ausgerichtete Prinzipien scheitern oft an den Machtansprüchen Einzelner oder verlieren sich - trotz bester Absichten - im Geflecht realpolitischer Sachzwänge. Wie stellt sich dieses Verhältnis heute dar?
Bei Umfragen über das gesellschaftliche Ansehen von Berufsgruppen rangieren Politiker an den unteren Positionen. Politikern (von einigen Sympathieträgern abgesehen) und der Politik insgesamt unterstellt man viel - doch selten Moral. Andererseits ist unsere gegenwärtige Gesellschaftsordnung durchdrungen von Prinzipien, wie sie ...
26. August 2007
Unternehmensführung und Legitimität
In der Figur des erfolgreichen Unternehmenslenkers verkörpern sich die Ideale unserer freiheitlich-marktwirtschaftlichen Gesellschaft. Unternehmensführung bringt ein hohes Maß an Macht mit sich, damit stellt sich auch die Frage nach ihrer Legitimität.
Je mehr das Leben von wirtschaftlichen Gesetzen beherrscht wird, desto größer wird der Einfluss solcher Menschen, die diese Gesetze zu nutzen verstehen. Der freie Markt bietet Möglichkeiten, birgt aber auch Risiken - für den Unternehmer selbst und für ...
24. Juni 2007
Ethik des Dialogs
Aristoteles bestimmte den Menschen als zoon politikon, als "geselliges Wesen". Der menschlichen Natur entspricht es, in Gesellschaft zu leben. Entscheidend ist hierbei die Sprache, sie ermöglicht Kommunikation - aber wie reden wir miteinander? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Der Umgang mit anderen Menschen vollzieht sich zum größten Teil mittels der Sprache. Was der Andere für uns ist und was wir für den Anderen sind ergibt sich weitgehend aus dem, was man einander sagt. Kommunikation und Dialog haben daher ...
6. Mai 2007
Ethik in der entzauberten Welt
In seiner Moralwissenschaft bezeichnete Georg Simmel als ein Hauptproblem heutiger Ethik: dass "der Glaube mehr und mehr abstirbt und die Kritik die unbefangene Hingabe an die traditionellen Ideale politischer, religiöser, persönlicher Art zerstört." Worum geht es?
Seit der Aufklärung geben wir uns nicht mehr mit einem einfachen Glauben an höhere Mächte oder überlieferte Normen zur Anleitung unseres Handelns zufrieden, sondern ...
3. Mai 2007
Kierkegaard und die Leidenschaft des Denkens
"Subjektivität ist wesentlich Leidenschaft, und im Maximum unendliche, persönlich interessierte Leidenschaft für ihre ewige Seligkeit." (S. Kierkegaard)
Philosophie tendiert manchmal dazu, den Blick allzu sehr in die Ferne zu richten. Sie fragt nach dem Grund allen Seins, dem Ziel der Geschichte oder der Erkennbarkeit der Welt. Dabei kann es geschehen, dass der Philosophie vor lauter Streben nach Systematik und objektiver Wahrheit ...
Wettbewerb "Was bedeutet mir Freiheit?" für alle Schülerinnen
und Schüler des Main- und des Hochtaunus-Kreises
Was bedeutet Freiheit in der heutigen Zeit? Alle reden davon, alle fordern sie. Gleichzeitig wird aber auch immer wieder vor zuviel Freiheit gewarnt und der Ruf ertönt nach Regeln und Gesetzen. Die Freiheit ist stets gefährdet, ist sie auch immer gefährlich? Wer oder was bestimmt ihre Grenzen?
Eure Gedanken zu unserer Frage: Was bedeutet mir Freiheit, erwarten wir auf einer DinA4-Seite, versehen mit ...
29. April 2007
Entwicklung braucht Zeit - Anmerkungen zum Kampf der Kulturen
Im Vordergrund dieser Veranstaltung steht das Phänomen, dass die Welt einerseits zum globalen Dorf wird und das "Fremde" immer näher rückt, die Fremdheit dadurch aber nicht abnimmt. Um was geht es?
Ermöglicht durch technologische Fortschritte beim Transport und in der Kommunikation wird die Welt immer kleiner. Auf der Ebene internationaler Geschäftsbeziehungen sowie durch Immigration und Tourismus haben wir heute fasst ständig mit Angehörigen anderer Kulturen zu tun - und sie mit uns. Die Welt wächst einerseits zusammen und die Kulturen nähern sich einander an. Gleichzeitig fällt sie aber ...
23. - 25. März 2007
Ethik
Ein gemeinsames Veranstaltungswochenende des Philosophieforums Kelkheim e.V. und der Volkshochschule Main-Taunus-Kreis
Die heutige Welt ist zunehmend unüberschaubar. Die weitgehende Einheitlichkeit und Übersichtlichkeit traditioneller Gesellschaften ist einer Vielfalt von Parallelgesellschaften und Untergruppen gewichen - mit jeweils unterschiedlichen Werten und Handlungsrichtlinien. Die komplexen Wirkungszusammenhänge in einer global erweiterten Lebenswelt bewirken außerdem, dass die Folgen des eigenen Handelns nur bedingt abzuschätzen sind. In dieser Situation wird ...
11. Februar 2007
Geld und Moral
"Geld regiert die Welt" - "Geld stinkt nicht" - "Zeit ist Geld" - "Geld allein macht nicht glücklich" - "Geld ist ein guter Diener, aber ein miserabler Meister." Um was geht es?
Sprichwörter zeigen, wie gespalten unser Verhältnis zum Geld ist. Geld ist das wichtigste Machtmittel unserer Zeit - es eröffnet Möglichkeiten: zum Guten wie zum Bösen. Das Geld ist die dominante Größe, von der her alles andere bemessen wird und seinen Wert erhält. Sogar der Mensch selbst. In der Berufswelt erscheint er als "Humankapital", in seiner Freizeit als "Konsument". Ohne Geld, so scheint es, ...
28. Januar 2007
Alles eine Frage der Ethik
Im Vordergrund dieser interdisziplinären Veranstaltung steht die Frage, was gibt uns Halt in einer Welt, in der Alles gilt, aber auch Nichts? Um was geht es?
Vielleicht finden sich die besten Ethiklehrer unter Kriminellen und Dieben. Das mag paradox anmuten, aber sie verlassen sich aufeinander und praktizieren miteinander Gerechtigkeit. Sie verstehen ihre Regeln als ...