Vereinsprogramm des Jahres 2006
Themen und Referenten im Rückblick
| 15. Okt. | | 11.00 Uhr: Irrtümer großer Denker auf dem Weg zur Quantenphysik |
| | | Prof. Dr. Horst Schmidt-Böcking, Uni Frankfurt |
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| 09. Nov. | | 20.00 Uhr: Thomas Jefferson und die Menschenrechte |
| | | Professor Dr. Dr. h.c. Günther Böhme, Uni Frankfurt |
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| 12. Nov. | | 11.00 Uhr: Kampf der Kulturen |
| | | Karsten Schmidt, Philosoph |
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| 10. Dez. | | 11.00 Uhr: Apokalypse: Weltuntergang oder -erneuerung? |
| | | Prof. em. Dr. Josef Hainz, Bibelschule Königstein |
10. Dezember 2006
Apokalypse: Weltende oder -neuanfang?
Im Vordergrund der Veranstaltung steht die Frage, ob Endliches jemals vollkommen sein kann? Um was geht es?
"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen. Auch das Meer ist nicht mehr ... Und er, der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu", so offenbart es Johannes im ersten Jahrhundert. In der christlich-mittelalterlichen Philosophie stellt die "Endlichkeit" eine Eigenschaft des unvollkommenen Seins dar. Das Sein findet seinen letzten Grund nicht in sich selbst, sondern in der Unendlichkeit Gottes. In der Antike hingegen ...
12. November 2006
Kampf der Kulturen
Im Vordergrund dieser Veranstaltung stehen aktuelle Fragen zu den Bedingungen und Folgen eines globalen Zusammenwachsens der Menschen. Um was geht es?
Der Begriff "Kultur" bezeichnet in einem weiten Sinne die Summe der geistigen Leistungen einer Gemeinschaft oder einer Epoche. Er wird in der Philosophie meist im Gegensatz zum Begriff der "Natur" betrachtet. Wenn nun die Natur weltweit zunehmend rauer mit uns Menschen umgeht? Wenn sie - eben noch dem ...
09. November 2006
Thomas Jefferson und die Menschenrechte
"Wenn ich zu wählen hätte zwischen einem Land mit Regierung, aber ohne Zeitungen und einem Land mit Zeitungen, aber ohne Regierung, dann würde ich das Land ohne Regierung wählen", Thomas Jefferson ist in die Geschichte eingegangen als derjenige, dem die klassische Formulierung der Menschenrechte in kaum zu überbietender Weise gelungen ist. Ihren nachhaltigen Ausdruck finden sie bis heute in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Doch die Menschenrechte basieren auf Jahrhunderten philosophischer Diskussionen und auf den Gedanken ...
15. Oktober 2006
Irrtümer großer Denker auf dem Weg zur Quantenphysik
Im Vordergrund der Veranstaltung stehen Fragen zu Irrtum und Wahrheit am Beispiel der Geschichte unseres neuen Paradigmas in der Wissenschaft, der "Quantenphysik". Um was geht es?
Als Irrtum bezeichnen wir eine Meinung, die als falsch erwiesen ist, die aber von demjenigen, der sie vertritt, nicht als falsch betrachtet wird. Früher versuchte die Philosophie dem Irrtum zu entgehen und die Erkenntnis auf ein sicheres, irrtumsfreies Fundament zu stellen. In der heutigen Philosophie oder Wissenschaftstheorie ...
9. Juli 2006
,Intelligent design' oder Evolution?
Im Vordergrund der Veranstaltung steht die bange Frage nach unserer Herkunft vor dem Hintergrund moderner Irrtümer und ,Halbwahrheiten' in Wissenschaft und Religion. Um was geht es?
Vieles spricht dafür, dass wir uns vor einem historischen Umbruch in vielen Bereichen heutiger wissenschaftlicher Disziplinen befinden. Dies gilt auch für die ohnehin noch junge "Genetik", der Lehre von der Vererbung. Weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit wandeln sich ...
Juli und August 2006
"Tango, die getanzte Sprache"
Im Juli und August 2006 sind drei Sommerabende dem Thema Tango gewidmet. Warum gerade Tango, könnten Sie fragen. Sollten etwa Tanzstunden-Reminiszenzen beschworen werden, oder handelt es sich eher um eine Verbeugung vor Südamerika, oder hatten wir und das Philosophieforum Kelkheim e.V. bei dieser Zusammenarbeit folkloristische Darbietung im Sinn? Weit gefehlt, es geht um getanzte Sprache, um Poesie und philosophische Betrachtung, darum, wie Denken und Tanz ...
18. Juni 2006
Die Welt ist Klang!
Im Vordergrund der Veranstaltung steht die Frage: Wenn du auslöschst Sinn und Ton, was hörst du dann? Um was geht es?
Kosmos und Erde, Anorganisches und Organisches, Pflanzen, Tiere und Menschen sind Schwingung. Und Schwingung ist Klang. Wir reagieren auf Schwingungen und zwar auf die allerfeinsten und schwächsten. Sogar auf solche, die noch vor wenigen Jahren gar nicht messbar waren, wie Gehirnwellen. Das bedeutet, dass wir wohl ...
28. Mai 2006
"Hast 'e Töne?" Atome machen die Musik
Im Vordergrund dieser Veranstaltung steht die Frage: Was sind Töne? Denn der hörende Mensch hat größere Chancen in Tiefen vorzudringen, als der sehende! Um was geht es?
Nerven, Ganglien, Zellen schwingen. Was nach dem Resonanzgesetz bedeutet: Wir reagieren auf Schwingungen; und zwar - wie man heute weiß -, auf die allerfeinsten und schwächsten. Sogar auf solche, die noch vor wenigen Jahren gar nicht messbar waren, wie Gehirnwellen. Aber bedeutet das nicht, dass wir vielleicht auch auf ...
5. - 7. Mai 2006
Die Entstehung des neuzeitlichen Weltbildes:
Naturphilosophie von Descartes zu Rousseau
Ein gemeinsames Veranstaltungswochenende
des Philosophieforums
Kelkheim e.V. und der Volkshochschule
Main-Taunus-Kreis
Das 17. Jahrhundert zählt zu den aufregendsten und fruchtbarsten Phasen der europäischen Geschichte. René Descartes und Gottfried Wilhelm Leibniz gelten als zwei herausragende Denker dieser Zeit. Deren Reflexionen und ihre Bedeutung für die Neuzeit stehen ...
30. April 2006
"Einstein als Mythos - Mythen über Einstein"
Im Vordergrund der Veranstaltung stehen Fragen zur Lehre und zur Person Einsteins als Physiker und Philosoph.
Friedrich Hebbel schrieb einmal: "Es ist unglaublich, wie viel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen." In diesem Sinne stellt Peter Ripota die zunehmend auch von Physikern gestellte Frage: "Ist Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie nur ein Mythos?" Einstein jedenfalls war mit seinem eigenen Gedankengebäude ...
19. März 2006
"Materie zwischen Ordnung und Chaos"
Im Vordergrund der Veranstaltung stehen Fragen zur Materie, dem Stoff unserer Empfindungen, in den wir einen tiefen Blick wagen möchten.
Wir leben in einer Welt, deren ineinandergreifende Abläufe für den menschlichen Geist schwer zu verstehen sind: Sei es das Spiel der Naturkräfte miteinander oder sei es gar die Vernetzung von Zellen eines Organismus. "Mir wird von alledem so dumm, als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum.", lässt Goethe in ...
24.-26. Februar 2006
Die Philosophie der Weimarer Klassik
Ein gemeinsames Veranstaltungswochenende
des Philosophieforums
Kelkheim e.V. und der Volkshochschule
Main-Taunus-Kreis
Goethes literarische Ästhetik sowie seine philosophischen Anschauungen über die Geschichte
und die bürgerliche Gesellschaft sind eng mit seinem Naturbegriff verbunden. Natur galt
ihm als das große Vorbild, nicht nur für die Kunst, sondern auch für das auf Humanität
gerichtete Leben des modernen Menschen. Die Farbenlehre Goethes bildet den Kern dieser
Betrachtung.
19. Februar 2006
"Mensch, Farbe, Licht - Vincent van Gogh"
Im Vordergrund der Veranstaltung stehen Fragen zur Bedeutung der Farbe und des Lichts für den Menschen.
Licht und Schatten mit ihren changierenden Wirkungen kommen besonders in den Werken von Vincent van Gogh zum Ausdruck. Der holländische Postimpressionist gilt noch immer als unangefochtener Meister, wenn es um die Umsetzung der Schönheit und Vielfalt der Natur in den Bereich der Kunst geht: Licht wirkt auf die Materie, verändert sie und teilt uns die Eigenart der Materie mit. Farbe ist ...
29. Januar 2006
"Kommt, lasst uns laut denken!"
Im Vordergrund der Veranstaltung stehen Fragen menschlicher Wahrnehmung und die Beschäftigung mit dem Wahrheitsbegriff.
Um was geht es?
Die Impressionisten begriffen wohl intuitiv, dass nicht wohlgestaltete Formen, sondern ausgestrahltes Licht das übertrug, woraus die Kunst am meisten schöpfte: "Energie". Licht ist, wie Einstein zeigte, gleich Energie. In den Augen der Impressionisten bildeten die starren Form-Kriterien ein großes Hindernis für die Entfaltung ihres ...